Der DFB wird voraussichtlich die Suche nach einem dauerhaften Cheftrainer einleiten, der die Mannschaft zu zukünftigen Turnieren, einschließlich der nächsten Europameisterschaft, führen soll und der erwartet, dass… weiterlesen

Martina Voss-Tecklenburg hat ihr Amt als Bundestrainerin der deutschen Frauenfußballnationalmannschaft im gegenseitigen Einvernehmen niedergelegt. Ihre fast fünfjährige Amtszeit endete nach dem unerwarteten Ausscheiden Deutschlands in der Gruppenphase der Frauen-Weltmeisterschaft 2023. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) betonte nach einer umfassenden Analyse der Leistungen der Mannschaft in Australien und Neuseeland die Notwendigkeit eines „Neuanfangs in der sportlichen Führung“.

Voss-Tecklenburg, die 125 Länderspiele für Deutschland absolvierte, führte die Nationalmannschaft ins Finale der Europameisterschaft 2022, wo sie England in der Verlängerung knapp mit 1:2 unterlag. Trotz dieses Erfolgs löste das frühe Ausscheiden der Mannschaft bei der Weltmeisterschaft Diskussionen über die zukünftige Ausrichtung des Programms aus.

Inzwischen hat Horst Hrubesch, ein ehemaliger Nationalstürmer und erfahrener Trainer im DFB-System, die Leitung der Mannschaft übernommen. Seine Ernennung soll die Mannschaft in der Vorbereitung auf kommende Wettbewerbe stabilisieren und ihre Position als dominierende Kraft im Frauenfußball zurückgewinnen.

Der DFB wird voraussichtlich die Suche nach einem dauerhaften Cheftrainer einleiten, der die Mannschaft zu zukünftigen Turnieren, einschließlich der nächsten Europameisterschaft, führen soll. Ziel ist es, eine Führungspersönlichkeit zu finden, die auf der langen Geschichte der Mannschaft aufbauen und sie zurück an die Spitze des internationalen Frauenfußballs führen kann.

Deutschland – Australien 1:2: Erste Reaktionen und Beobachtungen

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft ist zurück im Spiel.

Nach einer beeindruckenden Leistung gegen England am Freitag bei Christian Wücks Einführung als Bundestrainer treffen die Deutschen nun auf Australien.

Da Lea Schüller von Bayern München ausfiel, führte Giovanna Hoffmann von RB Leipzig die Angriffslinie einer starken deutschen Offensive an, die vier Tore gegen die Lionesses erzielte. Die Leistung beim letzten Spiel war durchweg beeindruckend – unter anderem mit einem Doppelpack von Bayern-Außenverteidigerin Giulia Gwinn sowie einem Tor und einer Vorlage von Bayern-Flügelspielerin Klara Bühl. Doch wie bei den Herren ist auch dieser Kader etwas Bayern-arm … und es bietet sich eine hervorragende Gelegenheit für den Rest des deutschen Talentpools, sich zu beweisen.

Spielbericht ab unten!

Deutschland – Australien 1:2: Erste Reaktionen und Beobachtungen
Das war’s. Deutschland schien die Partie unter Kontrolle zu haben, ließ sie aber beim Heimdebüt der neuen Trainerin etwas schleifen und verdarb damit den Abschied von Nationalmannschaftslegende Alexandra Popp. Nach dem 4:3-Sieg gegen England wird dies als Enttäuschung in die Geschichte eingehen. Trotz positiver Aspekte gibt es Fragen, die erst die nächste Länderspielperiode beantworten kann.

77’ – TOR! Australien schlägt wieder zu!
Australien erarbeitet sich in letzter Zeit genauso viele gute Chancen wie Deutschland und hat mehrere gute Standardsituationen in Folge. Endlich trafen sie nach einer Ecke von Stephanie Catley ins Schwarze, deren Flanke Johannes entgeht und Clare Hunt den Ball zuspielt.

59’ – Einwechslungen Deutschland
Pia-Sophie Walter, Linda Dallmann und Jule Brand kommen nach einer knappen Stunde ins Spiel und bringen Schwung ins Spiel. Giulia Gwinn, Selina Cerci und Klara Bühl müssen weichen.

46’ – Willkommen zurück, Lina!
Der ehemalige Bayern-Star Lina Magull ist zurück im Nationalteam und wird zur Pause eingewechselt! Magull stand scheinbar nicht einmal auf der Ersatzliste, aber das hält sie nicht auf. Lisanne Gräwe muss weichen. Auch Sophia Kleinherne kommt für Janina Minge ins Spiel.

Halbzeit! Deutschland – Australien 1:1
Tore gibt es für beide Mannschaften reichlich. Deutschland versucht zwar, sich Chancen herauszuspielen, zeigt aber im Umschaltspiel Schwächen. Nach unterhaltsamen 45 Minuten ist die Partie noch offen.

39. – TOOOOOOOR AUSTRALIEN!
Oh Mann, was für ein Tor! Deutschland muss endlich für seinen lockeren Ballbesitz büßen. Diesmal ist es Kyra Cooney-Cross, die keine Zeit verliert und aus meilenweiter Entfernung – wahrscheinlich näher an der Mittellinie als am Strafraum – einen knallharten Schuss abfeuert und Johannes bezwingt, die sich außerhalb ihres Torraums befand und wahrscheinlich eine Flanke erwartet hatte.

31. – WEIT! Deutschland vergibt eine goldene Chance!
Oh nein! Ein freier Ball landet im australischen Strafraum bei Vivian Endemann. Sie ist ganz allein, eins gegen eins mit der Torhüterin, hat Zeit, einen Schuss abzupassen – und schießt daneben.

25’ – GEHALTEN! Australien hätte fast noch ein Tor erzielt!
Ein gefährlicher Ball aus dem Mittelfeld landet erneut bei Foord. Sie lässt ihre Verteidigerinnen mit einem Tackling hinter sich und schießt sauber aufs Tor – diesmal viel besser, und Johannes muss sofort reagieren, um den Ball abzuwehren. Australien steht vor der Tür.

22’ – Chance, Australien!
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Australien erobert den Ball und bahnt sich mit ein paar knackigen Pässen seinen Weg durch die deutsche Abwehr. Caitlin Foord ist nach einem Passspiel zwischen den Innenverteidigerinnen frei aufs Tor zu, schießt aber direkt auf Torhüterin Stina Johannes.

15’ – Danke, Alexandra!!!!
Das war’s mit der Nationalmannschaftskarriere von Alexandra Popp. Ein unglaublicher Lauf für die Olympiasiegerin, EM-Finalistin und dreimalige deutsche Fußballerin des Jahres. Tränen und Jubel bei einem emotionalen Abschied. Danke, Alexandra.

Nicole Anyomi kommt für sie ins Spiel.

  1. 8’ – Chance für Deutschland!
    Felicitas Rauch zieht nach innen und zieht einen Weitschuss ab. Sie ist der Torhüterin deutlich überlegen, doch der Ball prallt am rechten Pfosten ab! Die Chancen für die Deutschen häufen sich nun, eine Minute später versenkt Klara Bühl den Treffer.

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